UMWELTSÜNDE Cov-19 – Wie Covid uns und unser Leben tatsächlich bedroht

Im Trend von Nachhaltigkeit und Plastikvermeidung wird deutlich, wie wichtig es ist Menschen für ein Umweltbewusstsein zu sensibilisieren, aber auch wie intensiv manche Menschen sich für die Natur und die Zukunft unseres Planeten einsetzen.

Man sollte meinen, dass im Zuge dieser Entwicklung auch eine Vorbildhaltung seitens einer Regierung, der Politik im Allgemeinen, der Lebensmittelindustrie, Kosmetik- und (vor allem) Pharmakonzernen sowie Werbeschaltungen ein Common Sense herrsche.

Doch dem scheint nicht nur nicht so, dem ist einfach leider nicht so.

Wirkliches Umweltbewusstsein, welches seit Jahrzehnten schon von bekannten Organisationen vorgelebt und gefördert wird, ist heute eben doch noch lediglich ein Trend – ein Modeerscheinung im Alltag des maingestreamten Bürgers.

Dass die Gesundheit eines Menschen von seiner Lebensweise abhängt, ist wohl kein Geheimnis. Dass diese Lebensweise von äußeren Faktoren, wie zum Beispiel reiner Luft, intakten Ökosystemen, sauberen Gewässern und Weltmeeren, sprich einer ebenso gesunden Umwelt abhängt, scheinbar schon. Allein von regelmäßigen Gängen in betongefasste Fitnessstudios, BIO-gelabelter Fertigkost und Hausarztbesuchen mit Impfstempelei erhält man keinen gesunden Körper-Geist-Kosmos.

Oder wird das im größeren, globalen Verständnis einfach ignoriert?

Die Gesundheit eines oder „aller“ Menschen zu erhalten, indem man gleichzeitig aber mit den vermeintlich gesundheitsfördernden Maßnahmen deren wieder untergräbt, also gefährdet, wäre doch schwachsinnig. Oder nicht?

Und einer schwachsinnigen Idee will ja wohl keiner folgen – wenn er sie denn als solche erkennt.

Natürlich bedrohen in einer derart konzentrierten Gesellschaft Viren und Bakterien (alles Mögliche) die Gesundheit beziehungsweise die Unversehrtheit des Menschen und daher ist es immer wichtig sich zu schützen und vernünftig zu agieren. Doch was ist gefährlicher? Eine heilbare Grippe oder ein bald unheilbarer Planet?

Jedem Leser, dem das Titelbild nicht entgangen ist, dürfte schnell klar sein, wovon hier die Rede ist.

Die enorme, absurde und in Zahlen kaum auszudrückende Massivität der Umweltverschmutzung durch erzwungene Cov-Maßnahmen.

Kaum waren Gesichtsmasken bei sonstiger Strafe zur allgemeinen Pflicht geworden, tauchten auch schon die ersten Bilder von weggeworfenen Plastik-Einwegmasken an Stränden und in Flüssen auf.

Wie nun nach den Monaten deutlich wird, nimmt der Großteil jene zweifelhaften Vorschriften ungeprüft hin. Mittlerweile jedoch werden auch in den Mainstream-Medien kritische Betrachtungen zu den anfangs proklamierten, unbedingten Vorgehensweisen und Erkenntnissen publiziert. Die Folgen falscher Dogmen werfen ihre Schatten voraus und werden eine Krise immer überdauern.

Das Titelbild entspricht der Realität und ist nicht gestellt. Denn auch der Wald, in welchem wir leben dürfen, wurde nun Opfer des Missbrauchs durch Ignoranz wie kurzsichtige Entscheidungen zur vermeintlichen Gesundheitssicherung einer im Grunde tief kapitalistischen Sache.

Cov_19 belastet und bedroht unsere Umwelt

Seit Beginn der Covid-19_Krise im März ist der Absatz von Hygiene-, speziell Desinfektions- und Schutzprodukten explodiert. Hierzu gehören im Besonderen der Absatz von Einweghandschuhen, Schutzmasken, Desinfektionstücher und -sprays.

Produkte, die sonst bestimmten Berufsgruppen oder „Ausnahme“situationen zugeschrieben waren, finden heute in einem überdurchschnittlichen Maße Einzug in das ganz alltägliche Leben.

ZITAT: „Der Apothekenmarkt inklusive Hausapotheke zeigt mit einem Absatz von ~22 Mio. Einheiten und einem Umsatz von ~328 Mio. € FAP im März 2020 ein Wachstum von +18 % nach Absatz und +22 % nach Umsatz im Vergleich zum Februar 2020. Zu den ATC-Klassen mit dem stärksten Wachstum zählen Antiseptika und Desinfektionsmittel (D08A), polyvalente Immunglobuline (J06E) sowie bakterielle Impfstoffe (J07D). Zu den OTC-Klassen mit dem stärksten Wachstum zählen jene der Produkte zur Handhygiene (85F1), Einweghandschuhe (57C5), digitale Thermometer (56D4), Hautdesinfektion (06B2) sowie Vitamin C (04D1, 04D2). Rückläufig sind OTC-Produkte wie Blasenpflaster, Bandagen, Sonnenschutz, Make-Up, Fertigmahlzeiten und Insektenabwehrsprays.“ Quelle: thehealthcareprof.com/covidaustria_0420/

Mundschutzprodukte, Gummihandschuhe werden der Entsorgungskategorie „Restmüll“ zugeordnet, Test und Pharmaprodukte dem Sondermüll. Doch wer weiß das schon oder wen interessiert es, wenn er sich seiner benutzten Schutzausrüstung nicht besseren Wissens in der Gelbe Tonne entledigt.

Einweghandschuhe beispielsweise bestehen aus Nitril, sind also ein Erdölprodukt.

Nach Angaben des  BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. „lassen sich die Abfallmengen von Mundschutzmasken und Einmalhandschuhen im Moment noch nicht genau beziffern. Dennoch verursachen diese Abfälle Probleme, wenn sie in der falschen Tonne entsorgt werden. Kurth: „Benutzte Mundschutzmasken und Gummihandschuhe sind keine Verpackungsmaterialien. Deshalb dürfen sie nicht über die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack entsorgt werden. Diese Abfälle müssen über die Schwarze oder Graue Tonne dem Restmüll zur thermischen Verwertung beigegeben werden.“ Quelle: BDE  und recyclingportal.eu/Archive/55357

Sämtliche Bereiche des öffentlichen und halböffentlichen Lebens werden massiv eingeschränkt.

Erwachsenen Menschen blühen täglich massive Sanktionen und Bußgelder.

Schulen bleiben geöffnet – offensichtlich das nur unter Einsatz von Desinfektionstüchern,

Gels und Sprays. Und mal am Rande, dass das vernünftige Händewaschen und Grundhygiene mit SEIFE die effizientes, nachhaltigste und gesündeste Methode ist!

Die Frage also: Ist das gesund?

Weder für die Umwelt, also die Natur sind die gewählten Handhabungen und Maßnahmen gesund, auch in Anwendung für den Menschen sind Desinfektionsmittel eben nicht ungefährlich.

Zudem haben Desinfektionslösungen auch ein Ablaufdatum. Und was passiert dann damit? Oder besser noch: Wohin passiert es ?

Hinzukommt, dass weltweit hunderttausende Supermärkte, Amtsgebäude, Gebäude und Studios für die Unterhaltungsbranche und dort, wo eben Menschen mehr oder weniger offiziell aufeinander treffen mit Plexiglas-Platten ausgestattet werden mussten.

Hunderttausende Tonnen Plastik durch Test und andere Schutzaufwendungen überschwemmen also zusätzlich unseren Planeten.

Ganz gleich, ob ein Verhalten kurz-, mittel- oder langfristige Folgen birgt, so wird auch die Cov-19-Krise zum Zwecke der Gewinnmaximierung vieler Trittbrettfahrer als lukrativer Modetrend einer ernsten Angelegenheit missbraucht.

Unzählige DIY-Videos zum Masken-Nähen kursieren im Netz, aber auch unzählbare Masken in allen erdenklichen Formen, Farben und Ausführungen werden quasi von heute auf morgen angeboten, hinzu gerechnet werden darf der steigende Absatz von modischen „Mehrweg“-Handschuhen, aus Leder und ähnlichem. Weil man will ja selbst in einer Krise, ganz gleich welchen  Ausmaßes, noch „hipp“ sein. Grundsätzlich ist Mehrweg besser als Einweg, aber in welchem Verhältnis dann noch tatsächlicher Schutz und Anwendung stehen, sei dahin gestellt.

Wie wir sehen, hat ein kurzsichtiges und sparsam reflektiertes Unterfangen weitreichende Folgen und es besteht eben eine klare Umweltbelastung aber AUCH eine Belastung für den menschlichen Organismus – und somit ein wahrscheinlich höheres Gesamtrisiko die allgemeine und langfristige Gesundheit der Menschen und der Erde betreffend, als ein Linderung und Bekämpfung durch die gewählten Aktionen einer vielleicht doch „normalen“ Grippe mit leicht erhöhtem Risiko.

Wie denkt ihr darüber?

Schreibt Eure Meinung in die Kommentare.

Danke, möge Gott Euch schützen.

 

 

text/photo: @sabinelandon

3.November 2020

About the author: Sabine Landon
author, nature lover, co-founder of the eden-project in austria, wife & mother

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